6.png
Projektinfos_2zu1.jpg

Mikroklimatische Modellierung der potentiellen Veränderungen einer Luftleitbahn durch eine geplante Bebauung. Für eine ausgewiesene Frischluftschneise wurde die nächtliche Belüftungssituation in der IST-Situation (Abb. 1) und für ein Szenario mit erweiterter Bebauung modelliert (Abb. 2).

ENVI-met Modellierung der IST-Situation ENVI-met Modellierung der Plan-Situation
Abb. 1: ENVI-met Modellierung der IST-Situation Abb.2: ENVI-met Modellierung der Plan-Situation

Durch die zusätzliche Bebauung (Abb. 2, roter Rahmen) wird die Funktion der Frischluftschneise an deren südlichen Rand eingeschränkt. Die Windgeschwindigkeit und die Windrichtung in 10 m Höhe sind durch die Gebäude stark modifiziert. Der Durchlass für Kaltluft mit unveränderten Lufttemperaturen ist im Planentwurf deutlich schmaler geworden, die Funktion der Frischluftschneise ist aber noch gegeben.

Für die Bebauung des Ostparks sollte die Gebäudeflucht längs zur Anströmrichtung ausgerichtet werden. Durch die Festlegung einer Siedlungsgrenze und die Vermeidung weiterer umfangreicher Neubebauung am Nord- und Südrand der Frischluftschneise kann die positive Wirkung der Frischluftschneise für die angrenzenden Innenstadtgebiete erhalten werden.

Gefördert als "kommunales Leuchtturmvorhaben" durch die Initiative zur Anpassung an den Klimawandel des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.